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Was ist KBT (Konzentrative Bewegungstherapie)?
 
Die Konzentrative Bewegungstherapie ist ein seit vielen Jahren anerkanntes körperorientiertes psychotherapeutisches Verfahren. Der "Deutsche Arbeitskreis für Konzentrative Bewegungstherapie" besteht seit 1976, die Anfänge reichen bis in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück.
 
Das Besondere dieses Verfahrens ist, dass man über bewusste Wahrnehmung (angeleitete Achtsamkeit) zu Gefühlen, Erinnerungen und neuen Erfahrungen kommt, die sich aus der Lebensgeschichte entwickelt haben. Diese werden dann auf vielfältige Weise bearbeitet.
 
Die KBT findet ihre Anwendung im einzel- und gruppentherapeutischen Rahmen, stationär und ambulant, als eigenständige Therapieform oder in Kombination mit rein verbalen Therapien.
 
Sie hat sich inzwischen in über 100 Psychosomatischen Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz etabliert.
 
KBT ist neben der Körperorientierung tiefenpsychologisch fundiert und ist offen für die Integration spezifischer Teile aus anderen psychotherapeutischen Verfahren wie der Verhaltenstherapie, Humanistischen Psychologie, Gestalttherapie, Systemischen Therapie, Rollenspiel u.a. Das erhält dieses Verfahren lebendig, kreativ und zugänglich für Weiterentwicklung.
 
Eine Grundüberzeugung:
 
Der Mensch ist eine Ganzheit, bei dem Körper, Geist und Seele zusammenwirken.
 
Innere (seelische) Bewegung oder Bewegtheit bildet sich im Äußeren (im Köper) ab, bzw. ist dort gespeichert und umgekehrt: äußere Bewegung, also Körperausdruck, Bewegungsabläufe, neues Handeln - auch im Therapieraum - wirken wiederum auf die Seele und den Geist.
 
[an error occurred while processing this directive]Konzentrative Bewegungstherapie | Einzelschritte der Geschichte einer Entwicklung
 
Bei der therapeutischen Arbeit reicht die Palette vom Erforschen tiefer, oft verborgener innerseelischer Konflikte bis hin zum Erforschen und Einsetzen der bereits vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen mit praktischer Problemlösung. Sie kann beim sog. "Probehandeln" im Schutz des Therapieraumes ausprobiert werden. Diese Erfahrungen wirken wiederum in den Alltag hinein.
 
Je nach Bedarf und Möglichkeit werden von der Therapeutin sogenannte "Angebote" vorgeschlagen oder angeleitet, die sehr unterschiedlich sein können:
 
 Vielfältige Arbeit direkt am Körper
 Ausprobieren bestimmter Haltungen und Bewegungen
 Körperlicher Ausdruck von Stimmungen und Gefühlen
 Verstehen von Zusammenhängen mit Hilfe von Symbolen
(das sind Gegenstände, die zahlreich in der Praxis bereit liegen)
 Beachten des Beziehungsgeschehens zwischen Therapeutin und PatientIn
 u.a.
 
Das Gespräch über das, was erlebt und beobachtet wurde, dient zur neuen, gelingenden Verarbeitung. Hieraus können Verständnis; eine neue Sichtweise und neue Möglichkeiten erwachsen.
 
Das Besondere daran ist, dass man es erlebt, erfahren, z.T. gesehen, gespürt hat, das ist viel mehr, als sich nur darüber Gedanken zu machen und zu besprechen.
 
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